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WARUM SOLLTEN SIE EINEN DISCOVERY-WORKSHOP DURCHFÜHREN?

Sie haben eine Idee für ein digitales Produkt, sind sich aber nicht sicher, wo und wie Sie anfangen sollen? Sind Sie sich unklar, ob Ihre Idee überhaupt realisierbar ist? Würden Sie gerne ein professionelles Feedback zu Ihrem Vorhaben erhalten, ohne jedoch gleich tief in die Tasche greifen zu müssen und viel Geld dafür zu investieren?

Antworten (und vieles mehr) auf all diese Fragen erhalten Sie in unseren Discovery-Workshops.

Ein Discovery-Workshop ist der erste Schritt in der Entwicklung eines jeden neuen digitalen Produkts. Der Zweck des Discovery-Prozesses besteht darin, Ihre (Geschäfts-)idee zu verfeinern, die Ziele, Funktionalitäten und die Zielpersonen (Personas, Customer Journey) zu definieren sowie mögliche Risiken zu identifizieren, die im Rahmen der Projektumsetzung auftreten könnten.

Wir empfehlen auch für bereits laufende Projekte einen Discovery-Workshop, sofern Sie dies bislang noch nicht getan haben oder vor dem Wechsel des Dienstleisters für Ihr Projekt stehen.

Der Discovery-Prozess schafft ein gemeinsames Verständnis zu allen relevanten Projektaspekten und schafft so die Basis für eine erfolgreiche Lösung.

Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Vorteile der Discovery-Workshops und lesen Sie wie wir bei UHP den Discovery-Prozess mit unseren Kunden aufgesetzt haben.

WIE SIEHT DER DISCOVERY-PROZESS BEI UHP AUS?

Wir unterteilen den Discovery-Prozess in 3 Abschnitte:

1. PRE-WORKSHOP: Vorbereitung ist Alles

Bevor wir mit dem eigentlichen Discovery-Workshop beginnen, ist eine umfassende Vorbereitung erforderlich – sowohl auf Ihrer als auch auf unserer Seite.

Überlicherweise stellen Sie zunächst ihr Unternehmen, ihre Produkte & Dienstleistungen sowie ihre zu erreichenden Ziele im Rahmen einer gemeinsamen Präsentation vor. So wird sichergestellt, dass alle Projektbeteiligten den notwendigen Projektkontext kennen und gemeinsam an einem Strang ziehen.

Auf unserer Seite führen wir in Vorbereitung des Workshops eine gründliche Analyse Ihres Projekts durch, um Ihre Idee genauer zu verstehen und in den Projektkontext einzuordnen.

Auf Basis Ihrer Präsentation/Ihres Briefings und unserer Analyse, erstellen wir eine Workshop-Agenda mit allen relevanten Themen und Punkten, die während des Workshops diskutiert werden sollen. Wir senden Ihnen die Agenda vor dem Workshop zu, damit beide Parteien ausreichend vorbereitet sind.

2. DIE WORKSHOP-PHASE: Gemeinsam zum Ziel

Zunächst ein paar allgemeine Informationen zu unseren Discovery-Workshops:

  • Der Discovery-Workshop selbst findet entweder online oder vor Ort statt. Wir haben Erfahrung mit beiden Varianten gesammelt, wobei die Online-Durchführung der Workshops seit dem Ausbruch von COVID-19 zum Standard geworden ist.

    Seien Sie jedoch versichert, dass eine Online-Durchführung durch den Einsatz moderner Tools nahezu genauso effektiv ist wie ein Vor-Ort Workshop.
  • Was die Workshop-Teilnehmer anbelangt, so sollten alle relevanten Projekt-Stakeholder an dem Workshop teilnehmen – vor Allem die Person, die letztlich für das digitale Produkt verantwortlich sein wird.

    Im Idealfall sind etwa 2-4 Personen Ihrerseits eine optimale Anzahl, um einen Workshop effektiv und effizient durchführen zu können.

    Von unserer Seite werden immer der Projektleiter, der Designer und der technische Leiter, die für die Machbarkeitsbewertung und Umsetzung des Produkts verantwortlich sind, an dem Workshop teilnehmen.
  • Wie lange dauern Discovery-Workshops? Das hängt vom Projekt ab. Die Discovery-Workshops werden auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten.

    Wenn es sich um ein kleineres Projekt handelt, das nur wenig Planung erfordert, kann der Discovery-Workshop in 2 Tagen durchgeführt werden.

    Wenn Sie jedoch ein großes, komplexeres Projekt planen, teilen wir den Discovery-Prozess auf mehrere Discovery-Workshops auf und widmen jeden Workshop-Tag einem Schwerpunkt-Thema.

    Dabei können zwischen den einzelnen Workshop-Tagen Pausen liegen, um Themen, die am Vortag behandelt wurden, zu reflektieren und zu überlegen, welche Themen gegebenenfalls noch behandelt werden sollten.

    Pro Workshop-Tag planen wir in der Regel 6 Stunden exkl. Pausen ein, sodass alle relevanten Themen konzentriert durchgesprochen werden können.
  • Welche Tools setzen wir für unsere Discovery-Workshops ein? Wir setzen Teams für Videokonferenzen und Miro als Collaboration-Lösung ein.

    Miro ist ein gemeinschaftliches Whiteboard, das als wertvoller Ersatz für die Whiteboards vor Ort dient. Jeder Workshop-Teilnehmer erhält Zugang dazu und kann dort seine Ideen skizzieren, Inhalte ergänzen und an interaktiven Formaten wie Abstimmungen teilnehmen. So sieht das Whiteboard aus:

Kommen wir nun zum eigentlichen Ablauf des Workshops.

  • Wir beginnen den Workshop, indem alle Teilnehmer nochmal ihre Erwartungen zum Ausdruck bringen, sodass wir sicherstellen können, dass alle relevanten Aspekte am Ende des Discovery-Prozesses behandelt wurden.
  • Durch Ihre Präsentation des Projekts schaffen wir ein besseres Verständnis zum Projekt und können nun beginnen, die Produktanforderungen zu beschreiben und zu visualisieren.
  • Schließlich besprechen wir die potentiellen Nutzer, die an Ihrem Produkt interessiert sind, um so die User Personas zu entwerfen. Eine Übersicht der Eigenschaften der User Personas sowie die Definition von Verhalten, Interessen und Setting der User Personas stellen sicher, dass wir die einzelnen Nutzungsszenarien der User Personas erarbeiten können.
  • Wir besprechen die Szenarien, in denen die potenziellen Nutzer bestimmte Funktionen Ihres Produkts verwenden würden und zeichnen diese als kleine Comics. Dieses Mapping der sog. User Journey auf die einzelnen Anwendungsfälle stellt die Grundlage für die spätere Architekturerlösung.
  • Im nächsten Schritt werden alle bis dato erarbeiteten Inhalte geprüft und die notwendigsten Funktionen ausgewählt, die in den Anwendungsbereich eines MVP (Minimum Viable Produkt) aufgenommen werden sollen.
  • Im Anschluss definieren wir, was in einer ersten Version des jeweiligen Features implementiert werden muss. Hierzu skizzieren wir Ablaufdiagramme für einzelne Funktionen, die wir in Iterationen verfeinern und gemeinsam finalisieren.

3. POST-WORKSHOP: Unsere Deliverables und die nächsten Schritte

Mit Abschluss des Discovery-Prozesses erhalten Sie:

  • Klar definierte Ziele und formulierte Erwartungshaltungen für Ihr Projekt
  • Übersicht der User Personas und deren Präferenzen & Eigenschaften
  • Customer Journey und Nutzerverhalten
  • eine Übersicht der nächsten Schritte inkl. Designkonzept, Zeitplan (Roadmap), Formulierung des MVP sowie einen technischen Architekturvorschlag.

Jeden Discovery-Workshop stimmen wir im Vorfeld auf Ihre Bedürfnisse ab, denn kein Projekt gleicht dem anderen. Alle Workshop-Inhalte werden so angepasst und priorisiert, dass diese zu Ihren Bedürfnissen und Erwartungen passen und einen effektiven Mehrwert für Ihre weitere Projektarbeit bilden.

FAQ zu unseren Discovery-Workshops

Um sicherzustellen, dass Sie alle notwendigen Informationen über unseren Discovery-Prozess haben, werfen Sie gerne einen Blick in unser FAQ. Dieses enhält alle Fragen, die wir üblicherweise von unseren Kunden erhalten, bevor sie sich für einen Discovery-Workshop mit uns entscheiden:

1. Ist der Workshop wirklich notwendig? Können wir ihn überspringen?

Wir raten definitiv davon ab, die Discovery-Phase zu überspringen. Der Workshop ist ein Instrument, das sicherstellt, dass wir das Projekt unter Berücksichtigung aller wichtigen Informationen und Fakten umsetzen und nicht auf Basis intransparenter Annahmen arbeiten.

Durch unser Discovery-Format senken wir zudem die Projektkosten und liegen mit der Aufwandsschätzung etwa 30% bis 50% unter einer Aufwandsschätzung, die ohne eine Discovery erstellt wurde.

Der Workshop hilft beiden Seiten, den Umfang des Projekts genauer zu definieren und bietet den idealen Ausgangspunkt für die technische Entwicklung, indem es die wichtigsten Funktionalitäten aufzeigt.

Die Erfahrung zeigt, dass ein Discovery-Workshop Ihnen langfristig Geld und Zeit spart, da Sie zur richtigen Zeit an den richtigen Inhalten arbeiten.

2. Müssen wir das Produkt mit Ihnen entwickeln, wenn wir den Discovery-Workshop mit Ihnen durchgeführt haben?

Nein. Sie können sich dafür entscheiden, nur den Workshop mit uns zu machen. Sie sind zu nichts anderem verpflichtet. Wir sind jedoch stolz darauf, dass dies wirklich selten der Fall ist, und wir setzen den Weg vom Workshop zu einem erfolgreichen Projekt gemeinsam mit unseren Kunden fort.

3. Wie sieht die Workshop-Agenda aus?

Die Agenda für jeden Workshop ist maßgeschneidert, denn jedes Projekt ist einzigartig. Bei der Erstellung der Agenda berücksichtigen wir Ihre Erwartungen und Bedürfnisse und beziehen alle Vorabdokumentationen, Informationen und Themen mit ein, die während des Workshops angesprochen werden.

Sind Sie noch unsicher, wie der Discovery-Workshop für Ihr Projekt aussieht und wie es weitergehen soll? In diesem Fall empfehlen wir einen Team Call (kostenlosen) mit unseren Experten, bei dem wir über Ihre Vision sprechen und Sie beraten, wie Sie vorgehen sollten, um diese als erfolgreiches digitales Produkt zum Leben zu erwecken.